The slow lane



Philippinen, 16. Dezember 2009 - 3. März 2010


Nachdem wir durch den Süden Thailands geradelt sind, haben wir am 16. Dezember 2009 in Flugzeug nach Manila genommen um mit unseren Freunden die in Manila leben Weihnachten feiern zu können und weitere Vorbereitungen für unsere Hochzeit im Januar zu treffen. Unsere Fahrräder verschwanden noch am Tag unserer Ankunft in einem Abstellraum, wo sie bis zum Tag unseres Abflugs bleiben sollten. Das war nicht so geplant aber so ergaben sich die Dinge nun einmal.

Über Weihnachten und Neujahr waren wir mit unseren Freunden im Norden Luzons (die grosse, nordöstlich gelegene Insel auf der sich auch die Haupstadt Manila befindet)unterwegs. Wir fuhren zwei Wochen lang mit ihnen zu den besten Orten die Luzon zu bieten hat. Wir fuhren in die Berge nahe Baguio und Sagada wo wir Weihnachten in der kühlen und nach Tannen riechende Luft verbrachten. Aus dem schwülen und warmen Manila kommend fühlten wir uns fast wie in einem Urlaub der uns nach Hause gebracht hat. In dieser bergigen und kühlen Region fühlt man sich eher wie am Rande der Alpen und nicht wie in einem Inselstaat nur wenige Breitengrade entfernt vom Äquator. Nach Weihnachten besuchten wir einige historische Orte wie Sagada, fuhren weiter durch eine Unzahl Dörfer und kleiner Städte, deren Strassen voll mit Jeepneys (aus dem Zweiten Weltkrieg umgebaute Jeeps die heutzutage für den Personentransport genutzt werden) und Tricycle (Motorradtaxis) sind. Unser Ausflug endete in Pagudpud an der nördlichen Küste von Luzon, wo wir Surfstunden nahmen und unter Vollmond Neujahr feierten.

Zurück in Manila verbrachten wir viel zu viel Zeit in den extrem klimatisierten Megamalls die sich über die ganze Stadt verteilt befinden. Obwohl wir mit der Planung für die Hochzeit schon vor über einem Jahr begonnen hatten, hatten wir noch nicht mit der eigentlichen Vorbereitung angefangen, in der wir zahlreiche Dinge kaufen mussten, uns mit dem Veranstalter trafen etc. . Nachdem wir zu diesem Zeitpunkt acht Monate an der frischen Luft gelebt haben mit einer überschaubaren Menge an Hab und Gut, fühlten wir uns in dieser künstlich geschaffenen Konsumwelt mit allen Möglichen Dingen zum kaufen überwältigt. Aber, es gab Dinge zu erledigen und wir hatten ja ein Ziel vor Augen, den Höhepunkt unserer Reise: unsere Hochzeit im Paradies. B

Von Manila aus machten wir eine 30-stündige Überfahrt mit der Fähre auf die Insel Palawan. Von dort aus ging es dann sechs Stunden mir dem Bus nach El Nido. El Nido ist ein kleines Dorf eingebettet zwischen dem Meer und einer Kalkfelsformation. Um El Nido herum befinden sich zahlreiche kleine tropische Inseln mit weißem Sandstrand, Mangroven und Palmen die bis zu den Kalksteinfelsen reichen und das Hinterland der Inseln bieten. Eine dieser idyllischen Inseln bot den perfekten Platz für unsere Strandhochzeit. Wir verbrachten die erste Woche in El Nido mit Vorbereitungen unserer Hochzeit. Ursprünglich wollten wir eine simple, einfache Hochzeit haben. Doch desto mehr wir in die Details gingen, stellten wir fest, dass unsere Erwartungen doch größer waren. Doch in einem Dorf wie El Nido, wo es noch nicht mal einen Geldautomaten und nur wenige Stunden am Tag Strom gibt, war es eine ziemliche Herausforderung all das zu finden, was wir wollten. Doch durch Glück und Zufall trafen wir z.B. eine Frau die auf einem Teil ihres Grundstücks tropische Blumen züchtete und wunderschöne Bouquets für uns zusammenstellte. Mit Hilfe dieser Zufälle klappte am Ende doch alles perfekt.

Die Zeremonie fand an einem atemberaubenden Strand unter einem Mangrovenbaum statt und im Hintergrund war das seichte rauschen des Meeres zu hören. Wir hatten ein vorzügliches Essen unter dem Licht von über 100 Kerzen und Öllampen. In der Nacht campten wir alle am Strand unter dem Sternenhimmel. In der darauf folgenden Zeit verbrachten wir zwei lustige Wochen mit unsere Familie und Freunden. Wir gingen schnorcheln und schwimmen, faulenzen in der Sonne, gingen tauchen und verbrachten viel Zeit mit essen und Unterhaltungen mit den Leuten die wir schon seit einem Jahr oder auch länger nicht mehr gesehen haben. Es war wundervoll diese speziellen Momente zu haben. Leider ging diese Zeit viel zu schnell vorbei und einer nach dem andere reisten unsere Gäste ab. Nachdem alle Gäste wieder abgereist waren, verblieben wir noch auf den Philippinen. Von Manila aus machten wir eine 30-stündige Überfahrt mit der Fähre auf die Insel Palawan. Von dort aus ging es dann sechs Stunden mir dem Bus nach El Nido. El Nido ist ein kleines Dorf eingebettet zwischen dem Meer und einer Kalkfelsformation. Um El Nido herum befinden sich zahlreiche kleine tropische Inseln mit weißem Sandstrand, Mangroven und Palmen die bis zu den Kalksteinfelsen reichen und das Hinterland der Inseln bieten. Eine dieser idyllischen Inseln bot den perfekten Platz für unsere Strandhochzeit. Wir verbrachten die erste Woche in El Nido mit Vorbereitungen unserer Hochzeit. Ursprünglich wollten wir eine simple, einfache Hochzeit haben. Doch desto mehr wir in die Details gingen, stellten wir fest, dass unsere Erwartungen doch größer waren. Doch in einem Dorf wie El Nido, wo es noch nicht mal einen Geldautomaten und nur wenige Stunden am Tag Strom gibt, war es eine ziemliche Herausforderung all das zu finden, was wir wollten. Doch durch Glück und Zufall trafen wir z.B. eine Frau die auf einem Teil ihres Grundstücks tropische Blumen züchtete und wunderschöne Bouquets für uns zusammenstellte. Mit Hilfe dieser Zufälle klappte am Ende doch alles perfekt. Die Zeremonie fand an einem atemberaubenden Strand unter einem Mangrovenbaum statt und im Hintergrund war das seichte rauschen des Meeres zu hören. Wir hatten ein vorzügliches Essen unter dem Licht von über 100 Kerzen und Öllampen. In der Nacht campten wir alle am Strand unter dem Sternenhimmel. In der darauf folgenden Zeit verbrachten wir zwei lustige Wochen mit unsere Familie und Freunden. Wir gingen schnorcheln und schwimmen, faulenzen in der Sonne, gingen tauchen und verbrachten viel Zeit mit essen und Unterhaltungen mit den Leuten die wir schon seit einem Jahr oder auch länger nicht mehr gesehen haben. Es war wundervoll diese speziellen Momente zu haben. Leider ging diese Zeit viel zu schnell vorbei und einer nach dem andere reisten unsere Gäste ab. Nachdem alle Gäste wieder abgereist waren, verblieben wir noch auf den Philippinen.

Unsere „Flitterwochen“verbrachten wir damit einen Teil der Unterwasserwelt der Philippinen zu erkunden. Wir tauchten an und in den Wracks des Zweiten Weltkriegs in Coron und verbrachten eine ganze Woche auf der kleinen Insel namens Apo Island, nahe der Insel Negros. Apo Island bot uns die schönsten Korallenriffe, die wir je gesehen haben. Auf jedem Tauchgang waren erstaunt über die Vielfalt er Korallen und Meereswelt, von kleinen Shrimps angefangen bis hin zu Hawksbill Seeschildkröten. In jeder noch so kleinen Nische waren farbenfrohe Lebewesen in allen Formen und Farben anzutreffen. Um mehr über diese atemberaubende Unterwasserwelt kennenzulernen nahmen wir an einem grossartigen „Reefteach“ Kurs teil. In diesem lernten wir mehr über die verschiedenen Korallen-, Fisch- und Krustentierarten sowie über Symbiosebeziehungen zwischen verschieden Organismen statt. Eine unserer Lieblingsbeziehungen ist ein Einsiedlerkrebs der junge Seeanemonen als Schutz und Tarnung auf seinem Panzer befestigt und mit sich herumträgt. Auf diese Weise trägt der Krebs dazu bei die Anemonenpopulation an neue Orte zu bringen und die Anemone beschützt den Krebs mit ihren giftigen Tentakeln.

Nach all dieser Zeit auf Inseln konnten wir es kaum erwarten wieder auf unseren Rädern zu sitzen. Doch, das sollte noch etwas dauern. Zurück in Manila wurde Mario von einer fiesen Grippe erwischt und lag fast eine Woche im Bett. Glücklicherweise wohnten wir zu diesem Zeitpunkt bei unseren Freunden in Manila; ein komfortabler Ort um krank zu sein. Als es Mario wieder besser ging, haben wir ein wenig Sightseeing in Manila unternommen. Aus der Perspektive eines Touristen gesehen ist Manila auf den ersten Blick uninteressant. In der Stadtmitte viele unattraktive moderne Hochhäuser im Kontrast zu den vielen Jeepneys und Taxis die die Strassen verstopfen. Weiter außerhalb die Armenviertel. Doch versteckt zwischen all dieser Facette Manilas gibt es einige wenige Hinweise auf die ruhmreichen Tage Manilas zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts, als Manila eine moderne Stadt unter dem Einfluss Spaniens war. Doch dieses Manila wurde im zweiten Weltkrieg dem Erdboden gleich gemacht, als die Amerikaner die Stadt bombardierten um die brutalen Japanischen Besetzer zu bekämpfen. Heutzutage gibt es nur noch sehr wenige sichtbare Überbleibsel doch gibt es viele Erinnerungen an den Krieg welcher es zerstörte.

Wir besuchten ebenfalls den chinesischen Friedhof welcher mit einer kleinen Vorstadt zu vergleichen ist. Auf diesem Friedhof befinden sich die Mausoleen reicher Chinesen die die Größe eines Einfamilienhauses (oder sogar mehr) haben. Die meisten sind ausgestattet mit einem Garten und Sitzgelegenheiten, Toiletten und Stromanschlüssen. Einige haben sogar eine Klimaanlage und haben genug Platz für eine fünfköpfige Familie.

Nach 2 ½ Monaten auf den Philippinen machten wir uns mit einem Zwischenstopp in Kuala Lumpur auf den Weg nach Thailand wo wir hoffen uns endlich wieder mit unseren Rädern fortbewegen zu können.